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Passender als polycystisches Ovar-Syndrom (PCOS), wäre Polyfollikuläres-Ovar-Syndrom.
Dieses Syndrom ist oft mit einem gestörten Eisprung verbunden und stellt nicht selten eine Ursache für die Unfruchtbarkeit bzw. unerfüllten Kinderwunsch dar. Die Patientinnen mit Kinderwunsch leiden äußerlich meist darunter, dass die Menstruationsblutung nur „alle heiligen Zeiten“ eintritt.
Bei der Ultraschalluntersuchung kennzeichnet sich das PCOS durch viele kleine Eibläschen im Eierstock ab. Diese Eibläschen haben die Fähigkeit zu einem reifen Follikel heranzuwachsen verloren.
Der Eierstock ähnelt durch die vielen kleinen, im Vorstadium stehen gebliebenen Follikel, einem „Schweizer Käse“, wobei die vielen Löcher den unreifen Eibläschen entsprechen.
Übergewicht auf der einen, die Erhöhung männlicher Hormone auf der anderen Seite gilt häufig als Ursache des PCO-Syndroms. Zur Vermehrung der Eibläschen kommt es bei der Kinderwunschpatientin durch die Hormonerhöhung, welche nicht selten zur Zystenbildung führen kann.
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