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Das Polycystische-Ovar-Syndrom (PCOS)


Passender als der Ausdruck "polycystisches Ovar-Syndrom" (PCOS) wäre die Bezeichnung "Polyfollikuläres-Ovar-Syndrom".

Dieses Syndrom ist oft mit einem gestörten Eisprung verbunden und dies ist wiederum die Ursache für die Unfruchtbarkeit. PCOS-Patientinnen leiden meist darunter, dass die Regelblutung nur "alle heiligen Zeiten" eintritt.

Bei der Ultraschalluntersuchung kennzeichnet sich das PCOS durch viele kleine Eibläschen im Eierstock ab. Diese Eibläschen haben die Fähigkeit verloren, zu einem reifen Follikel heranzuwachsen. Der Eierstock ähnelt durch die vielen kleinen, im Vorstadium stehen gebliebenen Follikel einem "Schweizer Käse", wobei die vielen Löcher den unreifen Eibläschen entsprechen.

Ursachen für das PCO-Syndrom sind auf der einen Seite Übergewicht und auf der anderen Seite erhöhte männliche Hormone.

Unerfuellter_Kinderwunsch_bei_der_Frau_PCO2
Unerfuellter_Kinderwunsch_bei_der_Frau_PCO3
Unerfuellter_Kinderwunsch_bei_der_Frau_PCO4

Aber auch durch eine Störung des Stoffwechsels kann das PCO-Syndrom zustande kommen. Herz-Kreislauf-Probleme oder Störungen des Zuckerstoffwechsels sind in späteren Jahren häufige Folgen dieser Stoffwechselstörung. Daher ist es enorm wichtig, Patientinnen mit PCO-Syndrom genau zu untersuchen und mit Therapien zu begleiteten.

In dieser Hinsicht steht neben der operativen Stichelung (Laparoskopie der unreifen Eibläschen) auch die Behandlung der erhöhten Insulinresistenz mit Hilfe von Metformin.

Patientinnen mit Kinderwunsch und nachgewiesener Unfruchtbarkeit durch das PCO-Syndrom erhalten eine finanzielle Unterstützung bei künstlicher Befruchtung durch den IVF-Fonds.

 

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