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Egg Freezing

Wissenschaftlicher Durchbruch in der
Reproduktionsmedizin

Die Revolution der weiblichen Fruchtbarkeit.

Eizellen können unbefruchtet eingefroren werden!

In der Reproduktionsmedizin ist es seit vielen Jahren möglich, Embryonen für nahezu unbegrenzte Zeit in flüssigem Stickstoff zu frieren und zu lagern. Unbefruchtete menschliche Eizellen konnten nicht eingefroren werden, ohne ihr reproduktionsmedizinisches Potential zu verlieren.

Dank eines wissenschaftlichen Durchbruchs in der Kryobiologie ist es seit 2011 möglich, unbefruchtete Eizellen zu frieren. Dies ermöglicht Frauen, die "das Kinderkriegen" auf spätere Jahre verschieben wollen, Eizellen in jungen Jahren einfrieren zu lassen und diese dann für spätere Lebensphasen reproduktions-medizinisch zur Verfügung zu haben.

Durch die Antibaby-Pille fand in den 60er-Jahren die Revolution der weiblichen Sexualität statt. Die Pille veränderte die Rolle der Frau in der Gesellschaft und war Grundstein der weiblichen Emanzipation.

Durch die Möglichkeit des Einfrierens von weiblichen Eizellen kann die Frau ihre Fruchtbarkeit "konservieren" - die nächste Revolution ist eingetreten!

Prof. Carl Djerassi - Vater bzw. Erfinder der Antibaby-Pille

Hochkarätiger Besuch in der KinderWunschKlinik Wien:
Prof. Carl Djerassi - Vater bzw. Erfinder der Antibaby-Pille - besuchte am 17. Juni 2011 das Wiener IVF-Institut von Dr. Leonhard Loimer.
Hinten v. l. n. r. : Dr. Mathias Brunbauer (ärztlicher Leiter Wien),
Dr. Martin Swoboda (ärztlicher Leiter Wels),
Klinikgründer Dr. Leonhard Loimer.
Vorne: Prof. Carl Djerassi.

Eizell-Suche im LaborEizell-Suche im Labor: nach einer 10tägigen hormonellen Stimulation der Frau werden die reifen Follikel von deren Eierstöcken abgesaugt. Unter dem Mikroskop werden die Eizellen aus der Follikelflüssigkeit herausgesucht und anschließend eingefroren. Die "biologische Uhr" der Frau wird somit gestoppt.

Der wissenschaftliche Durchbruch

Vorreiter in der Kryobiologie in diesem Bereich war Spanien (Institut IVI, Valencia); dort wird seit vielen Jahren an der Technik und an den Möglichkeiten des Einfrierens gearbeitet. Mit Hilfe eines eigens erstellten Einfrier-Protokolls („Cobo Protokoll“, benannt nach der dortigen Leiterin der Kryokonservierung Dr. Ana Cobo) werden die Eizellen nun in den KinderWunschKliniken von Dr. Loimer in Wien und Wels nach den in Spanien entwickelten Kriterien in zertifizierten Lagerstätten eingelagert.

Je nach Anzahl der eingelagerten Eizellen kann die Frau dann von einer definierten Schwan-gerschaftschance ausgehen. "Wir können heute einer Frau, die in jungen Jahren ihre Eizellen einfrieren lässt, je nach Anzahl der gewonnen Eizellen voraussagen, wie hoch ihre Chance ist, schwanger zu werden.

Frieren wir beispielsweise 12 Eizellen einer 27jährigen Frau  ein, kann die Frau später  mit einer Schwanger-schaftschance von fast 60% rechnen, bei 10 Eizellen sind es immer noch über 40%!" berichtet Dr. Martin Swoboda, Reproduktionsmediziner an der Kinder-WunschKlinik, der sich das Know How für diese Technik in Spanien angeeignet hat.

Von einem zu 100% erfüllbaren Kinderwunsch darf aber nicht ausgegangen werden: "Wir warnen ausdrücklich davor Frauen zu suggerieren, sie könnten mit der Familienplanung ewig warten. Diese übertriebene Vorstellung kann und wird auch in absehbarer Zukunft nicht erfüllt werden!" appelliert Dr. Loimer.

„Wir sehen es zudem als Aufgabe einer ethisch und moralisch handelnden Gesellschaft, Reglementierungen zu schaffen, die eine Schwangerschaft weit über die natürliche Menopause hinausgehend verhindern“, so Prof. DDr. Johannes Huber als bioethischer Berater der KinderWunschKlinik ergänzend.

Das reproduktionsmedizinische Dilemma der Frau

Zusammen mit dem immer späteren Kinderwunsch in westlichen Industrienationen (längere Ausbildungswege, Karriereplanung, Neuorientierung in der Partnerschaft,..) ergibt sich für viele Frauen ein reproduktionstechnisches Dilemma. In den Jahren der höchsten Fruchtbarkeit (zwischen 25 und 27 Jahren) wird heute in den meisten Fällen nicht der richtige Zeitpunkt für Familienplanung gesehen. Zu einem späteren – nun für die Frau optimal angesehenen Zeitpunkt - ergeben sich aber reproduk-tionsbiologische Probleme.

Denn: Jede Frau kommt mit einer individuell vorgegebenen Anzahl von Eizellen in ihren Eierstöcken zur Welt. Anders als beim Mann, wo laufend Samenzellen nachproduziert werden, ist die Anzahl bei der Frau also limitiert. Durch Umwelteinflüsse, Alterungsprozesse, etc. kommt es zu einer stetigen Abnahme der Eizellen in den Ovarien, bis diese schließlich aufgebraucht sind. Dann spricht man vom Eintritt der Menopause. Zudem kommt es mit zunehmendem Lebensalter zu einer deutlichen Abnahme der Eizellqualität, sodass die Chance auf ein gesundes Kind bzw. den Eintritt einer Schwangerschaft absinkt.

Die öffentliche Wahrnehmung signalisiert den Frauen oftmals ein anderes Bild, in dem immer wieder von Schwangerschaften in späteren Jahren berichtet wird. "Hier müssen wir ausdrücklich festhalten, dass dies eine verfälschte Wahrnehmung ist. Die Chance auf eine erfolgreiche Reproduktion wird in einem höheren Alter deutlich überschätzt. Denn schon mit 30 Jahren beginnt bei den meisten Frauen eine Phase der leicht eingeschränkten Fertilität, die dann mit 35 in die Phase der deutlich eingeschränkten übergeht. Ab 40 Jahren spricht man reproduktionstechnisch gesehen von einer hochgradig eingeschränkten Fertilität!" so Dr. Swoboda.

Nicht vergessen darf man hierbei auch zusätzliche Risikofaktoren bei einer Schwangerschaft in hohem Alter. Bei der Mutter steigt das Risiko zu Komplikationen (Gestose, Gestationsdiabetes,..) stark an, vor allem aber auch bei den Kindern nimmt das Risiko einer genetischen Erkrankung (Trisomie 21,..) durch die qualitative Abnahme der Eizelle stark zu.

"In vielen europäischen Ländern und vor allem auch in den USA wenden die Reproduktionsmediziner aus diesen Gründen oftmals die anonyme Eizellenspende an, die in Österreich bis dato noch nicht erlaubt ist. Dank der neuen Technik ist es aber nun möglich, mit seinen eigenen, gesunden Eizellen aus jungen Jahren schwanger zu werden, sogar mit der gleichen Chance, wie bei einer Fremdeizelle!" so Dr. Loimer abschließend.

Über die KinderWunschKlinik

Die KinderWunschKlinik Wels wurde im Jahr 2002, die Wiener Klinik im Jahr 2011 von Dr. Leonhard Loimer gegründet. Mit über 50 Mitarbeitern wird an beiden Standorten ein ganzjähriger Betrieb gewährleistet. Das Behandlungsspektrum umfasst alle gesetzlich zugelassenen Methoden wie Insemination, IVF, ICSI, Einfrieren von Eizellen und Embryonen, Polkörperdiagnostik, sämtliche Methoden der Samenuntersuchung, etc. Die Schwangerschaftsrate in den KinderWunschKliniken liegt beim ersten Versuch bei über 50%, damit liegen beiden Institute im Spitzenfeld der österreichischen Reproduktionsmedizin.

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