| Besteht ein Verdacht auf Schäden oder Veränderungen an den Eileitern, können auch bildgebende Untersuchungsverfahren angewendet werden.
Bildgebende Verfahren sind die Hysterosalpingografie (HSG), die röntgenologische Darstellung der Eileiter mit Hilfe eines Röngtenkontrastmittels, und die HYCOSY (Contrast Sonographie) eine Ultraschalluntersuchung der Eileiter, bei der die Durchgängigkeit durch Einspritzen eines Kontrastmittels in die Eileiter kenntlich gemacht wird (wird in den KinderWunschKliniken Wels und Wien routinemässig durchgeführt). HSG: auf dem Röntgenbild sichtbar, wie sich die Gebärmutterhöhle und die Eileiter mit Kontrastmittel füllen. Auf diese Weise können Veränderungen in der Gebärmutterhöhle (Myome, Vernarbungen, Polypen etc.) oder am Abgang der Eileiter festgestellt werden. Das Bild zeigt auch, ob die Eileiter durchgängig oder verdickt sind. Allerdings kann diese Untersuchung keine Auskunft über die Funktionsfähigkeit und Beweglichkeit der Eileiter geben. Für diese Untersuchung ist meist eine kurze Narkose notwendig. HYCOSY: hier wird mit Hilfe von Ultraschall und einer kontrastgebenden Flüssigkeit untersucht, ob die Eileiter durchgängig sind. Für die Untersuchung führt die Ärztin oder der Arzt einen dünnen Katheter durch die Scheide in die Gebärmutter ein, durch den ein Kontrastmittel fließt. Im Ultraschallbild lässt sich erkennen, ob und wie das Kontrastmittel durch die Eileiter fließt. Die Untersuchung lässt sich ambulant und ohne Narkose machen. Es können allerdings menstruationsähnliche Schmerzen auftreten. Die Untersuchung wird häufig angewendet, da sie ohne Strahlenbelastung und ohne Narkose auskommt. Allergische Reaktionen auf das Kontrastmittel oder eine Gebärmutterentzündung in Folge des Eingriffs werden sehr selten beobachtet.
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