| Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine Methode der künstlichen Befruchtung, bei der die Eizellen durch Spermien außerhalb des Körpers befruchtet werden und die seit dem ersten Retortenbaby im Jahr 1978 immer weiter entwickelt und verfeinert wurde. Die IVF-Behandlung wird heutzutage auch als die "Königsdisplizin" unter den gängigen Methoden bei unerfülltem Kinderwunsch bezeichnet. Um ein Heranreifen mehrerer Eizellen zu garantieren, müssen die Eierstöcke bei der IVF-Behandlung vorerst mittels Hormonsspritzen über mehrere Tage stimuliert werden. Wenn die Eizellen reif sind, wird in der KinderWunschKlinik Wels oder Wien die Eizellpunktion vorgenommen. Das bedeutet, dass die Eizellen in einer kurzen Narkose durch die Scheide von den Eierstöcken abgesaugt werden. Nach Spermaabgabe des Mannes und Aufbereitung des Ejakulates durch Wasch- und Zentrifugationsvorgänge, werden die Eizellen und Spermien in einer speziellen Nährlösung zusammengebracht. Ohne weitere Hilfestellung können die Spermien in die Eizellen eindringen und diese befruchten. Die befruchteten Eizellen entwickeln sich zu Embryonen: Tag 1 nach der Eizellpunktion = Vorkernstadium (Pronuklei) Tag 2 nach der Eizellpunktion = Zwei- bis Vierzellstadium Tag 3 nach der Eizellpunktion = Achtzellstadium Tag 4 nach der Eizellpunktion = Beerenstadium (Morula) Tag 5 nach der Eizellpunktion = Blastozyste (expandierend oder schlüpfend) Ein Zurückbleiben in dieser Entwicklungsdynamik lässt einen möglichen Defekt der Embryonen erkennen. Nur zirka 50% der Vorkernstadien erreichen das erwünschte Blastozystenstadium ! Mit Hilfe eines Kunststoffkatheters werden in den KinderWunsch-Kliniken Wels und Wien drei bis fünf Tage nach der Eizellpunktion maximal zwei Embryonen in die Gebärmutter transferiert (Embryotransfer). Die Embryonen befinden sich zumeist schon im Blastozystenstadium. |
|
|||||||||||||||||||||