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Liebes Kinderwunschpaar!


Die KinderWunschKliniken Dr. Loimer haben sich seit Jahren für eine Liberalisierung des österreichischen Fortpflanzungsmedizin-Gesetzes eingesetzt.
Von folgenden Neuerungen profitieren unsere KinderWunschPaare:

Die Eizell-Spende ist ab sofort in Österreich erlaubt!
Die Spenderin darf nicht älter als 30, die Empfängerin nicht älter als 45 Jahre sein. Diese Liberalisierung geht über das jüngste VfGH-Urteil hinaus. Das später geborene Kind erhält (wie bei der Samenspende) das Recht, mit vollendetem 14. Lebensjahr zu erfahren wer die Spenderin war. Mehr dazu...

Die Samenspende für lesbische Paare ist bereits erlaubt und kann über den IVF-Fonds abgerechnet werden!
Dieses Recht ergab sich direkt aus dem VfGH-Urteil. Zwei Lesben hatten gefordert, dass sie das Recht auf Samenspende erhalten, das bisher nur heterosexuellen Paaren zustand. Voraussetzung für eine Samenspende ist eine Lebenspartnerschaft, eine Ehe oder eingetragene Partnerschaft ist nicht nötig. Die Behandlung kann seit 15. Jänner 2015 über den IVF-Fonds abgerechnet werden.

Die IVF-Befruchtung mit Spendersamen ist jetzt erlaubt und wird ebenso vom IVF-Fonds finanziell unterstützt!
Bisher war die In-vitro-Fertilisation (IVF) – also die Befruchtung im Glas – nur mit Samen des Lebenspartners zulässig. Ab sofort ist die IVF mit Spendersamen in Österreich erlaubt, auch der IVF-Fonds unterstützt finanziell.

Die Untersuchung des Embryos (PID) vor dem Einpflanzen wurde legalisiert!
Die Präimplantationsdiagnostik (PID) wird unter strikten Regeln erlaubt:
- nach drei erfolglosen IVF-Versuchen bzw. Fehlgeburten darf ein Embryo untersucht werden, bevor er der Mutter eingepflanzt wird,
- zudem ist die PID zulässig, wenn wegen der genetischen Anlage eines Elternteils die Gefahr einer schweren Erbkrankheit für das Kind besteht.
Österreich führt die PID ohne Urteil ein. Man hätte aber ohne Novelle eine Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte riskiert, der schon das ähnliche italienische Recht gerügt hatte. Ohne Novelle wäre in Österreich zwar die Abtreibung von behinderten Kindern bis zur Geburt erlaubt, die Untersuchung des Embryos vor der Einpflanzung aber nicht. 

Österreich hat ein international betrachtet liberales Gesetz.

Das ist ein „sehr zeitgemäßes Gesetz“, sagt Anwalt Helmut Graupner zur „Presse“. Er brachte den Ausgangsfall der Lesben, die für die Samenspende kämpften, vor Gericht. Die Neos sind vom Entwurf der Regierung „positiv überrascht“, die Grünen nicht ganz zufrieden, weil alleinstehende Frauen von Rechten ausgeschlossen bleiben. Die FPÖ ortet „gesellschaftspolitische links-linke Beliebigkeit“, das Team Stronach warnt vor „Baby-Farmen“. Die katholische Aktion Leben fürchtet, dass Frauen als potenzielle Eizellspenderinnen unter Druck geraten und Interessen der Kinder „sträflich missachtet“ würden.

Europaweit gibt es unterschiedliche Regelungen: So ist die Eizellenspende etwa in Deutschland und der Schweiz verboten, während sie in Frankreich, Spanien oder Tschechien erlaubt ist. Die Leihmutterschaft ist in 15 der 29 der EU-Länder verboten. In Belgien, Großbritannien oder Griechenland is sie zum Beispiel erlaubt.

Meine MitarbeiterInnen und ich stehen Ihnen für genaueste Auskünfte jederzeit zur Verfügung!

Herzlichst, Ihr Dr. Leonhard Loimer

 

IVF-Fonds-Gesetz-Novelle 2015 - Vorblatt

IVF-Fonds-Gesetz-Novelle 2015 - Entwurf

IVF-Fonds-Gesetz-Novelle 2015 - Textgegenüberstellung

IVF-Fonds-Gesetz-Novelle 2015 - Erläuterungen

 

 

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