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Bisher suchte man die Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch überwiegend bei der Frau. Seit einigen Jahrzehnten erhöht sich der männliche Anteil stetig. Es könnten Einflüsse außerhalb des Körpers für diesen Zustand ursächlich sein. Einige Beispiele sind Drogen, Medikamente, Alkohol, Nikotin, Koffein, Strahlen, Schwermetalle (z.B. Quecksilber, Cadmium, Arsen, Pestizide wie DDT, PCP, HDH).
Aber auch chlororganische Verbindungen wie z.B. PCP, HCH, HCB, DDT, PCB können die Fruchtbarkeit massiv beinträchtigen.
Durch die Verwendung als Lösungsmittel oder Desinfektions- und Konservierungsmittel begegnen wir ihnen im Alltag. Das Problem ergibt sich daraus, dass sie im Körper nicht abgebaut werden und auf sämtliche Stoffwechselvorgänge giftig wirken können! Der Weg der Fortpflanzung ist lang und bietet Giften eine Menge Angriffsflächen. Die Eizelle kann geschädigt werden, ebenso der Samen. Leider wissen wir nur von einem Bruchteil der Chemikalien die genaue Wirkung.
Bei unfruchtbaren Frauen an der Heidelberger Klinik waren quantitativ Kupfer, Quecksilber und Blei am stärksten erhöht. Zur Herkunft des Quecksilbers lässt sich sagen, dass die Patientinnen mit Zahnfüllungen aus Amalgam im Schnitt eine doppelt so hohe Quecksilber- (Hg-) Belastung hatten wie Frauen ohne Amalgam.
Mit dem Komplexbildner "DMPS" lassen sich die Schwermetalle aus Niere und Leber über den Urin zur Ausscheidung bringen.
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