
Wann findet mein Eisprung voraussichtlich statt?
Beim Zyklusmonitoring beobachten wir mit vaginalem Ultraschall, wie der Follikel heranreift und wie sich die Gebärmutterschleimhaut aufbaut, bei Bedarf ergänzt um Hormonwerte. So grenzen wir das fruchtbare Zeitfenster ein und gewinnen Hinweise darauf, ob ein Eisprung stattfindet. Häufig sind zwei bis drei kurze Termine von jeweils etwa fünfzehn Minuten nötig, bei unregelmäßigem Zyklus oder hormoneller Stimulation auch mehr.
Ein Zyklusmonitoring ist sinnvoll, wenn unklar ist, ob und wann ein Eisprung stattfindet, oder wenn eine Behandlung exaktes Timing braucht.
Dieselbe Untersuchung heißt auch Follikelmonitoring, weil sie den heranreifenden Follikel im Eierstock beobachtet. Vier Situationen sprechen dafür:
Zyklusmonitoring und Follikelmonitoring bezeichnen dieselbe Untersuchung. Was die beiden Begriffe jeweils betonen, erklären wir bei den häufigen Fragen.
Im natürlichen Zyklus liegt der erste Termin des Zyklusmonitorings häufig zwischen dem achten und zwölften Zyklustag. Bei kurzen Zyklen, unregelmäßigen Blutungen oder einer Stimulation kann ein früherer Termin nötig sein.
Eine besondere Vorbereitung brauchen Sie nicht. Drei Punkte erleichtern die Planung:
Den genauen Terminplan legen wir beim ersten Termin gemeinsam fest. Wie viele Kontrollen nötig sind, hängt von Ihrer Zykluslänge, vom Follikelwachstum und von einer möglichen Hormonbehandlung ab.
Beim Zyklusmonitoring sehen wir per Ultraschall nach, wie weit der Follikel herangereift ist und wie sich die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut hat.
Ergänzend bestimmen wir bei Bedarf Hormonwerte aus dem Blut. Ein Termin dauert etwa fünfzehn Minuten und findet in der Kinderwunschklinik Dr. Pavlik in Thalheim bei Wels statt.
Mit dem vaginalen Ultraschall messen wir die Größe des Follikels und beurteilen den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Sichtbar ist dabei der Follikel, nicht die Eizelle selbst. Aus seiner Entwicklung schließen wir indirekt auf die bevorstehende Reife. Bei Bedarf ergänzt eine Blutabnahme das Bild um die passenden Hormonwerte. Wie viele kleine Follikel zu Zyklusbeginn in den Eierstöcken sichtbar sind, beschreibt die Antralfollikelzahl.
Je nach Befund folgen ein bis zwei weitere Termine im Abstand von zwei bis drei Tagen. So verfolgen wir, wie der Follikel wächst und wann der Eisprung bevorsteht.
Bei einer hormonellen Stimulation achten wir zusätzlich auf die Zahl der Follikel. Reifen mehrere gleichzeitig heran, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft. Reifen mehr als drei Follikel über zwölf Millimeter heran, brechen wir den Zyklus deshalb ab: Eine geplante Insemination findet dann nicht statt, und wir raten für diesen Zyklus zu geschütztem Geschlechtsverkehr. Das ist keine Vorsichtsmaßnahme auf Verdacht, sondern der einzige verlässliche Weg, eine Mehrlingsschwangerschaft zu vermeiden.
Kurz vor dem Eisprung steigt das luteinisierende Hormon (LH) an. Dieser Anstieg geht dem Eisprung meist um ein bis zwei Tage voraus, der genaue Abstand kann jedoch schwanken. Ein positiver LH-Test grenzt das fruchtbare Zeitfenster ein, den Eisprung bestimmt er nicht exakt. Wie sich ein LH-Teststreifen zu Hause einordnen lässt, zeigt unser LH-Tracker. Steht eine Insemination an, können wir mit einer Hormongabe (hCG) die finale Eizellreifung auslösen und den erwarteten Zeitpunkt des Eisprungs planen. Bei einer IVF setzen wir die Eizellentnahme vor dem erwarteten Eisprung an.
Bei Bedarf bestimmen wir nach dem Eisprung das Progesteron im Blut. Ein erhöhter Wert in der zweiten Zyklushälfte spricht dafür, dass ein Eisprung stattgefunden hat. Der Gelbkörper bereitet dann die Gebärmutterschleimhaut auf eine Schwangerschaft vor. Die Qualität der Gelbkörperphase lässt sich aus einem einzelnen Wert nicht zuverlässig beurteilen.
Der herangereifte Follikel lässt sich in den Tagen vor dem Eisprung gut im Ultraschall darstellen.
Nach dem Eisprung ist der zuvor runde Follikel meist kollabiert. An seiner Stelle entwickelt sich der Gelbkörper. Auch freie Flüssigkeit im kleinen Becken kann einen stattgefundenen Eisprung stützen. Sicher ist keines dieser Zeichen für sich genommen, deshalb beurteilen wir sie im Verlauf über mehrere Termine.
Das fruchtbare Zeitfenster umfasst nicht nur den Tag des Eisprungs. Spermien können mehrere Tage überleben, deshalb zählen vor allem die Tage davor.
Eine erste grobe Orientierung, wann Ihre fruchtbaren Tage liegen, gibt der Eisprungrechner. Er rechnet mit Durchschnittswerten und ersetzt die Ultraschallkontrolle nicht.
Ein einzelner Ultraschalltermin ist eine Momentaufnahme. Mehrere Kontrollen erhöhen die Aussagekraft. Bei Bedarf ergänzen wir LH oder Progesteron, um einen stattgefundenen Eisprung besser einzuordnen.
Was die einzelnen Hormonwerte bedeuten und in welchen Bereichen sie liegen sollten, erklären wir auf der Seite zum Hormonstatus.
Sie möchten wissen, ob ein Zyklusmonitoring in Ihrer Situation weiterhilft?
Erstgespräch vereinbarenNach dem Zyklusmonitoring können wir meist besser einschätzen, ob ein Eisprung stattfindet.
Wir sagen Ihnen auch, in welchem Zeitraum die Chance auf eine Schwangerschaft am höchsten ist. Läuft der Zyklus regelrecht ab, nutzen viele Paare dieses Zeitfenster zunächst für die natürliche Empfängnis. Ein gut getroffenes Zeitfenster verbessert das Timing, eine Schwangerschaft garantiert es nicht. Alter, Eizellqualität, Durchgängigkeit der Eileiter und Samenqualität spielen ebenso eine Rolle. Zeigt das Monitoring Auffälligkeiten, etwa eine gestörte Follikelreifung, besprechen wir mit Ihnen den nächsten Schritt.
Was Patientinnen uns zum Zyklusmonitoring am häufigsten fragen.
Die Begriffe meinen dasselbe. „Follikelmonitoring“ betont die Beobachtung des heranreifenden Follikels, „Zyklusmonitoring“ den gesamten Zyklus einschließlich Schleimhaut und Hormonwerten.
Häufig genügen zwei bis drei Kontrollen. Bei einem unregelmäßigen Zyklus oder einer hormonellen Stimulation können mehr Termine nötig sein. Den Plan legen wir beim ersten Termin gemeinsam fest.
Für den vaginalen Ultraschall ist keine besondere Vorbereitung nötig. Meist ist eine leere Harnblase angenehmer. Die Untersuchung ist auch während einer Blutung möglich.
Der vaginale Ultraschall ist meist nicht schmerzhaft, er kann kurz unangenehm sein. Eine Blutabnahme kommt nur dazu, wenn wir zusätzliche Hormonwerte brauchen.
Nach dem Ultraschall nennen wir Ihnen ein Zeitfenster. Meist sind die Tage vor dem erwarteten Eisprung besonders günstig. Mehrfacher Verkehr in diesem Zeitraum ist sinnvoller, als auf eine einzelne Uhrzeit zu setzen.
Von ungeklärter Sterilität sprechen wir erst, wenn die grundlegende Abklärung keinen erkennbaren Grund zeigt. Dazu gehören die Beurteilung des Eisprungs, der Eileiter und des Spermiogramms. Mögliche Faktoren sind dann das Timing des Eisprungs, die Eizell- oder Samenqualität und das Alter. Ein Zyklusmonitoring in der Kinderwunschklinik Dr. Pavlik in Thalheim bei Wels dokumentiert Follikelreifung und Schleimhautaufbau. Es macht Ihren optimalen Zeitpunkt sichtbar und kann Hinweise auf Ursachen geben, die in Standarduntersuchungen nicht auffallen. Die Eizellqualität, die Funktion der Eileiter und die Einnistung lassen sich damit nicht beurteilen.
Die Periode kann aus vielen Gründen ausbleiben, etwa bei PCOS, Schilddrüsen- oder Hormonstörungen, Stress oder nach dem Absetzen der Pille. Bleibt sie bei zuvor regelmäßigem Zyklus länger als drei Monate aus (bei unregelmäßigem Zyklus länger als sechs Monate), sollten Sie die Ursache abklären lassen. Eine Schwangerschaft wird immer zuerst ausgeschlossen. Bei aktivem Kinderwunsch empfiehlt sich eine frühere Vorstellung. Bei Schmerzen, ungewöhnlichen Blutungen oder einer möglichen Schwangerschaft sollten Sie nicht so lange warten. In der Kinderwunschklinik Dr. Pavlik klären wir hormonelle Ursachen mit Hormonlabor und Ultraschall.
Eine frühe Schwangerschaft ist bei einer reinen Tastuntersuchung meist noch nicht erkennbar. Nachgewiesen wird sie über das Schwangerschaftshormon hCG im Urin oder, noch früher und genauer, im Blut. Der Ultraschall bestätigt einige Wochen später Lage und Entwicklung der Schwangerschaft. Wer früh Gewissheit möchte, kann hCG im Blut bestimmen lassen: Das ist bereits um den Zeitpunkt der ausbleibenden Periode zuverlässig möglich.
Als eigenständige Untersuchung ist das Zyklusmonitoring eine Privatleistung; wie viele Termine und Hormonbestimmungen nötig sind, hängt von Ihrem Zyklus ab. Eine Übersicht über unsere Tarife finden Sie auf der Kostenseite.
Für eine erste Orientierung zu Hause können Sie unseren Eisprungrechner und den LH-Tracker nutzen.
Im Erstgespräch in unserer Kinderwunschklinik in Thalheim bei Wels sehen wir uns Ihren Zyklus und Ihre Befunde gemeinsam an und besprechen, ob ein Zyklusmonitoring der richtige erste Schritt ist.
Sie sind unsicher, ob ein Erstgespräch schon der richtige Schritt ist? Dann buchen Sie ein kostenloses Orientierungsgespräch: ein Anruf, ohne Verpflichtung. Lieber gleich sprechen? Rufen Sie uns an: +43 7242 22 44 66.
Was das Zyklusmonitoring ist und wann es Ihnen weiterhilft.
Was ist eigentlich ein Zyklusmonitoring? Ganz einfach: Wir beobachten deinen Zyklus ganz genau. Im Ultraschall sehen wir uns dabei die Eierstöcke, die Eibläschen und die Gebärmutterschleimhaut genauer an. Bei Bedarf ergänzen wir noch Blutwerte. So können wir erkennen, wann der Eisprung bevorsteht. Manchmal lösen wir den Eisprung auch mit Medikamenten gezielt aus, damit das Timing optimal passt. Dafür reichen meist ein paar kurze Termine innerhalb eines Zyklus.
Zyklusmonitoring — kurz erklärt (25 Sek.)